Der BDKJ gratuliert Erzbischof Heße

02.10.2026 | Der neue Vorsitzende der Kommission für Familie, Jugend und Bildung

Erzbischof Stefan Heße wurde zum neuen Vorsitzenden der Kommission für Familie, Jugend und Bildung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewählt. Der BDKJ gratuliert ihm!

„Wir gratulieren Erzbischof Heße herzlich zu seiner neuen Aufgabe und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Die neue Kommission verbindet sehr unterschiedliche Themen der Pastoral für Ehe und Familie, für Geschlechter und Generationen. Für uns ist wichtig, dass die Perspektiven junger Menschen darin weiterhin einen eigenständigen und starken Platz haben“, sagt BDKJ-Bundesvorsitzender Volker Andres.  
 
BDKJ-Bundesvorsitzender Volker Andres
BDKJ-Bundesvorsitzender Volker Andres
Im Zuge der Neuordnung hat die DBK ihre bisher 14 Kommissionen auf acht reduziert und verschiedene Themenfelder zusammengeführt. Der BDKJ betont, dass Jugend dabei nicht allein unter dem Blickwinkel von Familie oder Bildung betrachtet wer

den darf. „Junge Menschen sind mehr als Schüler*innen, Auszubildende oder Kinder ihrer Eltern. Jugend ist eine eigenständige Lebensphase. Junge Menschen haben eigene Interessen, Rechte und Vorstellungen davon, wie sie Kirche und Gesellschaft gestalten wollen“, so 
Andres. „Diese Eigenständigkeit muss auch in der neuen Kommissionsstruktur sichtbar bleiben. Dazu gehört für uns eine verlässliche Zusammenarbeit mit den Jugendverbänden sowie eine echte Beteiligung junger Menschen. Als BDKJ bringen wir gerne die Perspektiven junger Menschen in die Arbeit der Kommission ein und stehen für einen regelmäßigen Dialog bereit.“ 
Der BDKJ freut sich zudem, dass Weihbischof Johannes Wübbe der neuen Kommission weiterhin angehört und auch zum Beauftragten der DBK für die Jugendpastoral ernannt wurde. Bis zur Neuordnung der Kommissionen leitete er die bisherige Jugendkommission. „Johannes Wübbe hat die katholische Jugendarbeit über viele Jahre eng begleitet und aktiv den Austausch mit den Jugendverbänden gesucht. Für sein Engagement als Vorsitzender der Jugendkommission und für die gute Zusammenarbeit danken wir ihm sehr. Wir freuen uns, dass er nun diese Erfahrung auch in die neue Kommission einbringt und uns als direkte Ansprechperson in den Reihen der Bischöfe für die Jugendpastoral erhalten bleibt und wir die bisherige gute Zusammenarbeit fortsetzen können“, sagt Andres.

Synodale Prozesse unter Beteiligung junger Menschen fortführen

Mit Blick auf die weiteren Prozesse in Zusammenhang mit der Deutschen Bischofskonferenz fordert der BDKJ außerdem ein klares Signal für die Fortsetzung des synodalen Prozesses. „Wir erwarten von den deutschen Bischöfen, dass sie sich in Rom dafür einsetzen, dass der in Deutschland begonnene synodale Weg weitergeführt werden kann. Beteiligung und gemeinsame Beratung müssen dauerhaft Teil der Kirche sein. Dazu braucht es endlich eine Antwort aus Rom zur vorgelegten Ordnung und einen verbindlichen Zeitplan für die Zusammenkunft der Synodalkonferenz“, sagt Andres. Die für Herbst 2027 angekündigte nationale synodale Versammlung muss mit der geplanten Synodalkonferenz verzahnt sein und es müssen feste Plätze für junge Menschen vorgesehen werden. „Vertreter*innen der Jugendverbände sind bereit, sich und die Anliegen und Perspektiven junger Menschen einzubringen und als BDKJ sind wir auch bereit, bei den Vorbereitungen der Konferenz zu unterstützen, wenn es zum Beispiel darum geht, junge Menschen für die Teilnahme zu finden und diese zu begleiten”, betont der BDKJ-Bundesvorsitzende.