Kleingruppenarbeiten
Gerade wenn viele Teilnehmende bei der Sitzung dabei sind, ist Kleingruppenarbeit eine wichtige Methode, um schnell gute Ergebnisse zu erzielen. Die große Gruppe wird in verschiedenen kleinere Gruppen eingeteilt. Entweder erarbeitet jede Gruppe das gleiche Thema und im Plenum trägt man die Ergebnisse zusammen oder jede Gruppe beschäftigt sich mit unterschiedlichen Themen und stellt diese im Plenum vor, womit Zeit gespart werden kann.
Gruppeneinteilung
Die Gruppeneinteilung ist digital fast einfacher und schneller als in Präsenz, weil es nützliche Webseiten oder Funktionen gibt, die einem die Arbeit abnehmen.
-
Breakoutsessions:
Eine Möglichkeit für eine Gruppeneinteilung ist die Funktion Breakoutsessions, die bei Zoom sowie vielen weiteren Videokonferenztools angeboten wird. Hier können die Teilnehmenden entweder manuell oder zufällig auf die Kleingruppen verteilt werden, oder sie dürfen selbst auswählen in welche Gruppe sie gehen möchten. -
Gruppen-Generator - Schule Dietmannsried:
Beim digitalen Gruppengenerator von der Schule Dietmannsried können entweder die Anzahl der Gruppen oder die maximale Gruppengröße zufällig eingeteilt werden. -
Symbole im Care Paket:
Wenn bei einer digitalen Veranstaltung vorab ein Care Paket versandt wird, kann dieses verschiedene Gegenstände oder Farben beinhalten, sodass die Teilnehmer*innen mit dem gleichen Gegenstand/ der gleichen Farbe eine Gruppe bilden.
Methoden zur Kleingruppenarbeit
-
Expert*innenrunde:
Die Expert*innenrunde dient dazu, Inhalte in Kleingruppen zu erarbeiten. Die Gruppe wird in Untergruppen zu verschiedenen Themen aufgeteilt, die in Breakout-Räumen arbeiten. In jeder Gruppe wird eine*n Expert*in für das Thema bestimmt, die*der anschließend die Ergebnisse in der Gesamtgruppe vorstellt. -
Speedtalking:
Das Speedtalking ist eine gute Möglichkeit für kurze Austauschfragen. Dazu werden zufällige Breakout-Sessions mit 2 Personen mit kurzer Zeitbegrenzung erstellt (z.B. 3 Personen, 3 Minuten). Danach kommen wieder alle ins Plenum und die nächste Frage mit neuen zufälligen Breakout-Sessions wird erstellt. Das kann beliebig oft wiederholt werden. Diese Methode eignet sich auch hervorragend für eine Ankommensrunde. -
FishBowl:
Die Fishbowl-Methode ist eine gute Methode für Diskussionen in großen Gruppen. Dazu werden Kleingruppen gebildet, die sich zu einem Thema informieren. Danach wird eine Person ausgewählt, die mit den Vertreter*innen der anderen Gruppen in einen argumentativen Austausch geht. So kann eine Diskussion mit unterschiedlichen Positionen strukturiert durchgeführt werden.
